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420er PM in Lugano 6.4 -7.4 2013

 Wir nahmen am Freitagabend die lange Reise nach Lugano in Angriff. Wir waren alle ziemlich müde, als wir ankamen und gingen deshalb schnell schlafen.

Samstagmorgen ladeten wir unsere Boote von dem Trailer ab und machten uns segelfertig. Es sah zuerst nicht nach viel Wind aus, doch dann meinte das Regattakomitee, dass wir nach Gandria segeln sollten.

 

Plötzlich kam sehr viel Wind auf. Bei diesem Wind haben wir noch nie trainiert. Das wird eine grosse Herausforderung für uns werden.

Mit einem mulmigen Gefühl gingen wir an den Start. Wir beendeten den ersten Lauf mit einem zufriedenen 15. Rang. Der zweite Lauf war schon besser, wir fühlten uns wieder sicherer und wussten, dass wir das schaffen können. Nach dem 3. Lauf waren unsere Kräfte am Ende und zum Glück war der Segel-Tag an dieser Stelle vorbei. Wir genossen ein feines Abendessen. Anschliessend gingen wir ins Hotel zurück und schauten noch das zweite Spiel vom Playoff-Final Bern vs. Fribourg Gottéron und konnten beruhigt schlafen gehen als Bern 4:3 gewonnen hat.

 

Sonntagmorgen sah es nach sehr wenig Wind aus. Wieder mussten wir nach Gandria segeln und da war auch wieder viel Wind. Dank den Tips von Lisa und Chrige lief unser Boot auf Hochtouren. Cyril und ich wussten, dass es nicht am Speed lag sondern an den Manövern, bei denen wir unser Tempo verloren. Der erste Lauf war bedeutend besser als die Läufe von Samstag. Wir beendeten ihn mit dem 11. Rang. Im letzten Lauf waren wir wieder so gut dran, als uns ein sehr schlimmer Fehler viele Plätze kostete. Wir fuhren als 16. ins Ziel und hatten somit unser Streichresultat. Wir lagen nach 5 Läufen auf dem 15. Rang. Nach dem mühsamen aufladen der Boote sassen wir gemütlich im Auto und kamen leider vor dem Gotthard noch in den Stau. Trotz dem langen warten kamen wir gut nach Hause und konnten uns erholen nach dem anstrengenden Wochenende mit viel Wind.

 

Sophie Kramer

Rangliste 420er / 470er / Dolphin

 

Neben den 420er fuhren auch 470er und Dolphin Regatta. Bei den 470ern konnte sich Erni Lukas mit Christan Sprecher den 3. Platz sichern. Platz 7 und 8 gingen an Lisa Thönen mit Christine Müller und Flavia Gregorini mit Fabienne Morath.

Rico Gregorini mit seinem Team segelte bei der Dolphin-Klasse auf Rang 3.

Neulich im Kühlschrank

Wer glaubte, die PM in Lugano sei punkto Kälte und Nässe nicht zu übertreffen bzw. unterbieten, sah sich getäuscht. Die Trainingstage Samstag bis Mittwoch auf dem Gardasee waren hart. Schnee gab es bis zur kleinen Kapelle im Fels über Riva und die Temperaturen bewegten sich oft nur unwesentlich über dem Gefrierpunkt.
Umso höher ist die Leistung der zum Teil völlig unerfahrenen Kids einzustufen, welche trotz der unsäglichen Kälte mit Engagement dabei waren, enorme Fortschritte erzielten und den recht guten Wind zu meistern begannen.

Dank Stefu Segers Einsatz konnten wir in zwei Niveaugruppen trainieren. So konnten sich die Rookies mehr auf Technik und Handling, die Erfahrenen aufs Regattieren konzentrieren.
Sara und Anja von Allmen und Manuel Leibundgut vom YCSp
Jo Anna Wyler (SCWe) Romea und Salvina Fries, Alec Hatebur und Till Seger (RCO) und Chantal Suri (YCB) sowie Leo Thommen (SCC). Nick Zeltner und Jann Schüpbach (RCO) mit der DIRT.

Während des Regatta - wiederum mit Rekordbeteiligung mit über 1000 Booten - waren die Windverhältnisse nicht mehr ideal und die Wettfahrtleitung nicht effizient genug. Bei den Juniores (12 bis 15 J.) starteten pro Lauf jeweils gut 160 Boote. Angesichts der Tiefe des Sees und der Windverhältnisse - die meisten Läufe wurden bei Nordwind absolviert - ist jedoch Nachsicht angebracht.

Einzig am letzten Tag konnte man dann doch noch feststellen, dass der Himmel auch über dem Gardasee blau war. Allerdings folgten auf den Sonnenschein bald wieder Regengüsse und eine ruppige Ora mit zeitweise über 25 Knoten.

Hier gibt es eine Menge Bilder von Jürg von Allmen
https://picasaweb.google.com/107645796271948855351/RivaDelGarda2013?authkey=Gv1sRgCP3AwfeQyqzDMg#

Kalt erwischt

Am letzten Wochenende gab's in Lugano keine Frühlingsgefühle. 80 Optis segelten 6 Läufe bei Bedingungen, die man sonst manchmal in Wintertrainings antrifft. Jann Schüpbach und Nick Zeltner trainierten ein paar Tage vorher bereits bei Nordföhn auf dem Comersee.
Gut, dass der Wind nicht allzu stark blies, sonst wäre es mit dem Windchill zu gross geworden (Sa -3°C So -6°C). Trotzdem liess der Wind faire Läufe zu, auch wenn er genau aus Richtung San Salvatore kommend, ziemlich schwierig zu lesen war. Entsprechend zeigte sich auch das Klassement oft nicht ganz den Erwartungen entsprechend.
Unsere Kids zerrissen diesmal keine grossen Stricke. Jann Schüpbach wurde guter 17., Cedric Schenk an seiner ersten PM respektabler 56.
Nick 33, Till 58, Alec 66, Jo Anna vom SCWe 74
Am Samstag geht's auf den Gardasee, wo ab Donnerstag für die SUI die erste Selektionsregatta für EM bzw. WM gesegelt wird.

LugaStart2013

Till Seger SUI 1453 beim Start

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