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Eine schwierige Woche – vom (Un-)Wetter geprägt

Mit nur 20 gemeldeten Booten ein Minusrekord in der doch langen Geschichte der Semaine du Soir. Aber das hat seine Gründe: nach langer Hitzeperiode, welche die ganze Region über Wochen im Würgegriff hielt und austrocknen liess, war es die Woche des Wetterwechsels. Von Montag bis Mittwoch waren unsere Handy‘s voller Unwetter-Warnungen. Sturmwind, Hagel, Gewitter in jeweils grosser Stärke wurden für die Abende prognostiziert. Und doch möchten wir etwas bieten. Am Montag zeigten wir unserem Startschiff beherzt das Startgebiet. Aber nur ganz kurz. Es reicht im auffrischenden Wind von gemessenen 30 Knoten gerade noch die Sache abzubrechen und uns unverrichteter Dinge durch die hohen Oberwellen nach Hause zu retten. Zum guten Glück waren noch die meisten Boote an Land geblieben. Ein Dienstag mit über uns hinwegziehenden Gewittern. Wir versuchen bis gegen viertel nach sieben eine Windrichtung auszuwählen. Zweimal dreihundertsechzig Grad dreht uns der Wind, unter Donnergrollen von allen Seiten um die Nase. Auch da kehren wir unverrichteter Dinge zurück. Mittwoch; Push Warnungen der Meteorologen im Minutentakt. Schon vor dem Auslaufen annullieren wir vom sicheren Seeplatz aus und setzen uns ins Pier 17 zum Bier. Ja, und da wäre gewiss trotz aller Warnungen ein Oberlauf möglich gewesen…wie nur gehen wir künftig mit den sich häufenden Warnungen, die sich oftmals nicht bewahrheiten, um?

Aber dann endlich ist die Wetterlage stabiler. Der Donnerstag, ein Regentag bringt Abkühlung und uns am Abend einen schönen Ober…aber ohjeh, mit unserem Auslaufen zeigen die Windmesser kurz wieder 6Bf an. Die Lage aber lässt sich gut abschätzen wir konnten den Wind als klassische Retourkutsche annehmen, er wurde bald schwächer um sich zum Ende des Laufes gar gänzlich vom See zu verabschieden. Endlich ein Lauf gesegelt!

Einen sehr versöhnlichen Abschluss am Freitag. Punktgenau um 18.30 können wir mit dem Vorbereitungssignal das Startprozedere einleiten. Ein traumhafter stabiler Ober von 3-4 Bf lässt gar einen verkürzten zweiten Lauf zu. Drei Tage zum Vergessen…zwei Tage zum Träumen, so bringt uns die Semaine 2018 drei windreiche Läufe und doch überwiegend lachende Gesichter.

Die Gesamtrangliste wird von Isabel/Linda und Lisa/Selina, zwei 470ern Frauenteams angeführt – Frauenpower pur! Linus Rindfüsser und Cédric Schenk segelten am Donnerstag auf dem RS 16 Catamaran, die beiden Freitag Regatten dominierten sie dann bravourös auf dem 49er. Franz Bürgi siegte vor Andreas Friedrich in der Finn Einzelwertung.

Das war eine stressige „semaine2018“, mit versöhnlichem Ausgang.

Simon Thönen

 

Rangliste

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Regattaclub Oberhofen Teil der Youth Champions League

18 Clubs aus acht Nationen sind ab heute Freitag bis am Sonntag mit ihren Jugendteams an der Premiere des Wettkampfs in Travemünde mit dabei. Darunter auch vier Vertreter aus dem Berner Oberland.

Die Youth Sailing Champions League wird als jüngster Spross des international erfolgreichen Sailing Champions League Formats im Rahmen der Travemünder Woche lanciert. 18 Segelclubs aus acht Nationen sind von heute Freitag bis Sonntag mit ihren Jugendteams am Start. Für die Schweiz sind der Regattaclub Oberhofen mit Nick Zeltner, Till Seger, Laurent Stadler, Selina Adam und Cedric Schenk und der Zürcher Yachtclub mit Lukas Looser, Til Winkler, Michael Looser und Julian Frey mit einem Jugendteam am Start.
In jedem Team sind gemäss Mitteilung Segler dabei, die schon im Clubteam für die Swiss Sailing Super League erste Erfahrung mit dem Format gesammelt haben und im Club mit einem J70 Sportboot, welches sowohl in der Schweizer Segel-Nationalliga als auch in der Champions League zum Einsatz kommt, trainieren konnten.
Neu für die Sailing Champions League ist das Finalsystem: Bei diesem neuen Finalsystem treten nach einer bestimmten Anzahl an gesegelten Rennen (abhängig von der jeweilig letzten Startmöglichkeit) die besten vier Clubs dieser «Qualifying-Phase» separat in vier weiteren Rennen gegeneinander an. Wer als erstes zwei dieser vier Rennen gewinnt, ist automatisch Sieger des gesamten Events. Bei den anderen drei Clubs werden die aus den drei letzten Rennen gesammelten Punkte zum bisherigen Ergebnis dazu addiert.

Was bedeutet es für den Regattaclub Oberhofen, dass vier Mitglieder am Wettkampf dabei sind?
Stefan Pulfer: Es ist das erste Mal, dass dieser Wettkampf in dieser Form auf dem internationalen Parkett stattfindet. Es ist schön, dass wir als kleiner Verein teilnehmen können, und eine grosse Ehre für uns und die Jugendförderung. Wir sind seit Jahren ein Verein, der den Fokus auf das Sportliche und den Wettkampf legt. Unser Ziel ist es, Junioren auszubilden und zu fördern. Dies natürlich mit dem Ziel, nationale und internationale Erfolge zu erzielen.

Was erwarten Sie von dem jungen Team?
Es ist schwierig zu sagen. Ich bin gespannt, wie sie mit der neuen Komponente, dem Teamwork und der Aufgabenteilung klarkommen. Es wäre schön, wenn sie sich in der vorderen Hälfte klassieren könnten.

Die Konkurrenz aus acht verschiedenen Nationen ist gross. Was müssen die Oberhofer tun, um mithalten zu können?
Das Juniorenteam hat im Verlauf des Jahres kontinuierlich mit den Grossen mittrainiert. Sie hatten ein sensationelles Umfeld mit bis zu sechs Booten. Die Jungen konnten während des Trainings gut mithalten und uns teilweise schlagen. Dadurch haben sie das Zeug, in diesem Umfeld zu bestehen.

 

https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/166443/


Weitere Infos:

Live: Day 2 of Youth SAILING Champions League


EIGHT NATIONS TO CONTEST FIRST EVER YOUTH SAILING CHAMPIONS LEAGUE

 

 

Langstrecken Regatta vom Samstag 7. Juli 2018 online!

Die Meldung und die Ausschreibung der Langstrecken Regatta vom Samstag 7. Juli 2018 ist online! 

Nach dem Erfolg vom letzten Jahr mit 49 Booten auf der Startlinie, hoffen wir in diesem Jahr auf einen neuen Teilnehmerrekord! Macht bitte fleissig Werbung für diesen Klassiker! Verbreitet die Information via Rauchzeichen, Snapchats, Emailverteiler, Webseite… und sonstigen Kommunikationsmitteln. Ich freue mich euch auf der Startlinie zu sehen und im Anschluss bei einem gemütlichen Abend im TYC diesen Klassiker Revue passieren zu lassen. 

Wie immer offeriert der TYC für alle Segler und deren Begleitung ein Einlaufbier und sowie Mineral. Jürgen und sein Team werden uns mit einem feinen Nachtessen bewirtschaften (CHF 25). Anschliessend ist die Bar für alle Segler und Gäste geöffnet. Neben den üblichen Getränken können wir neu eine feine Ginkarte anbieten, see you there J

Meldet euch also sofort für diese Langstrecke Regatta an. Vielen Dank für eure Unterstützung! Bei Fragen oder Unklarheiten helfe ich euch gerne weiter!

 

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