09. – 13. August 2010
Vor Oberhofen! was war da los auf dem See von Montag bis Freitag ab 18.30?
Lauter Segel-Jollen: Laser, Europe, Musto Skiffs, 29er Skiffs, Finn, 420er und 470er, Spanker, ST19…
Natürlich Semaine du Soir des RCO.
Mit guter Beteiligung, vierzig Booten auf der Rangliste. Die Windverhältnisse waren leider eher mässig, teilweise schäbig, doch konnte jeden Abend ein Lauf, oder wenigsten ein Teillauf mit stiller Wertung gefahren werden. Alles Schwachwindläufe, die Trapezarbeit der Vorschoter war ausser auf den Skiff Klassen kaum gefragt. Aber wer will da schon jammern, oder etwa lamentieren wegen des Bisschen Regens am Donnerstag. Äs het doch eifach gfägt. Und wer nicht dabei war… der soll doch im nächsten Jahr eine Jolle satteln und teilnehmen.
Um die Gesamtrangierungen wurde heftig gekämpft. Gesamtsieger wurde Mehrfachmeister und Olympiateilnehmer Lukas Erni mit Vorschoterin Angelika Siegfried auf dem 470er. Gefolgt von Thomas Dührsen auf seinem Musto Skiff. Die 29er Skiff Junioren Sämi Wyler und Nick Lehni folgten bereits auf Rang drei.
Mit 15 Booten war die Finnklasse gut und prominent vertreten und besetzte mit den punktgleichen Peter Rösti und Beat Aebischer auch grad die Gesamtränge vier und fünf.
Ganz prominent war die 420er Klasse vertreten. Linda Fahrni und Maja Siegenthaler verpassten als frischgebackene ISAF Weltmeisterinnen keinen Abend und reihten sich mit ihrem 420er weit vorne im Feld ein.
Für mich auf dem Startschiff war die Situation neu. Konnte ich doch seit Jahren auf Dario Gregorini als verlässlichen, kompetenten Mitorganisator zählen, hat er in diesem Jahr mit seiner Schwester Flavia erfolgreich ST19 gesegelt. Bravo. Aber ich bin froh, wenn er mir im nächsten Jahr wieder in der Organisation mithilft.
Gesamtranglisten: Gesamt | Klassen
09. – 13. August 2010
Vor Hilterfingen hat Peter Kurz für den Nachwuchs die Optimisten Semaine du Soir organisiert. Natürlich auch schwachwindig. Aber die sieben Wettfahrten waren von den insgesamt 13 Teilnehmern ebenfalls hart umkämpft. Die Boote von Dominic Brunner, Stefan Gerber und von Cyrill Schüpbach wurden für die Endabrechnung nur gerade durch drei Punkte getrennt! Bravo!
Optis